
- Publisher: Kampa Verlag
- Published: October 8, 2025
Eine Siedlung am Fuß des Bergs Inussuk. Dreiundvierzig Erwachsene leben hier, zwölf Kinder. Noch, denn der Friedhof wächst, während das Dorf schrumpft. Die Verdienstmöglichkeiten sind schlecht, die jungen Leute wandern in die größeren Orte an der Westküste ab. In eins der leer stehenden Häuser zieht Constable David Maratse. Bei seinem letzten Einsatz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk wurde der Polizist so schwer verletzt, dass er dienstuntauglich erklärt und frühpensioniert wurde – und das mit nicht mal vierzig. Er lässt alles zurück, was er besitzt, will künftig nichts weiter tun als Fischen und Jagen. In Inussuk aufgewachsen ist Nivi Winther, inzwischen Vorsitzende der grönländischen Sozialdemokraten und amtierende Premierministerin. Als mitten im Wahlkampf ihre siebzehnjährige Tochter Tinka spurlos verschwindet, beauftragt sie Maratse, den Fall zu übernehmen. Winthers größter Konkurrent ist Malik Uutaaq, der eine neue nationale Identität und die Unabhängigkeit Grönlands propagiert und als machtgieriger Populist gilt. Und er soll die letzte Person sein, die das Mädchen lebend gesehen hat …
Originaltitel: Seven Graves, One Winter | Kriminalroman
Übersetzt von Sepp Leeb
»[Sieben Gräber für den Winter] verwebt eine spannende Handlung mit aktuellen Fragen rund um die nationale Identität auf der größten Insel der Welt. Autor Christoffer Petersen gilt als King of Arctic Crime.« Die Presse
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»Es gibt Krimis, die sind so stimmig und sprachgewaltig, dass das Kopfkino beim Lesen sofort beginnt. „Sieben Gräber für den Winter“ gehört unbedingt dazu! Wie Christoffer Petersen die vielschichtige Geschichte erzählt und dazu den herrlich sperrigen Ermittler David Maratse ins Rennen schickt, macht enorm viel Freude. Selbst wer bislang wenig über Grönland wusste, kann unmittelbar in diese Welt eintauchen. Hoffentlich ermittelt David Maratse weiter!« Krimi des Monats November 2025 – Bücher.de
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»Das Buch überzeugt durch die eindrucksvolle Beschreibung der Natur Grönlands und die präzise Zeichnung der Figuren. Ich kann diesen Krimi sehr empfehlen.« literatur-blog.at
